• Ardap


  • Blattanex Spezialspray


  • Contra Insect


  • Killgerid Gold


  • MC KPS 500


  • Ungezieferspray Universal


  • Druckstäuber Centrobulb B


  • Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml


  • Contra Insect ® Ungezieferpuder
Amerikanische SchabeAmerikanischer ReismehlkäferAustralischer DiebkäferBackobstkäferBackobstmilbeBehaarter BaumschwammkäferBerlinkäferBettwanzeBibernellen BlütenkäferBlumenkäferBraunbandschabeBraune WegameiseBrotkäferBuckelfliegeDeutsche SchabeDeutsche WespeDornloser SpeckkäferDornspeckkäferDungmückenDunkler PelzkäferDörrobstmotteErbsenkäferErdnussplattkäferFilzlausFleischfliegeFliegenFlöheFruchtfliegeGefleckter PelzkäferGelbbrauner DiebkäferGemeine WespeGemeiner SpeckkäferGestreifter SpeckkäferGetreidekapuzinerGetreidemotteGetreideplattkäferGetreidesaftkäferGewöhnlicher NagekäferGlänzendschwarze HolzameiseGlänzendschwarzer GetreideschimmelkäferGoldfliegeGraue FeldwanzeGroße StubenfliegeGroßer KornbohrerGroßer ReismehlkäferHausbockHausmarderHausmausHausmutterHausratteHaussperlingHausspinneHaustaubeHefekäferHeimchenHolzbockHolzzerstörende AmeisenartenHornisseHundeflohHühnerflohIgelflohKatzenflohKellerasselKhaprakäferKleiderlausKleidermotteKleine StubenfliegeKleiner LeistenkopfplattkäferKleiner ModerkäferKleinäugiger ReismehlkäferKopflausKoprakäferKornkäferKornmotteKräuterdiebKugelkäferKugelspinneKäsefliegeKäsemilbeMaiskäferMauerasselMaulwurfMehlkäferMehlmilbeMehlmotteMenschenflohMessingkäferMittlere WespeModerkäferModermilbeMuseumskäferNordamerikanischer SplintholzkäferOrientalische SchabeParkettkäferPelzmottePeruanischer SpeckkäferPflaumenmilbePharaoameiseRasenameiseReiskäferReismotteRossameiseRotbrauner LeistenkopfplattkäferRotbrauner ReismehlkäferRote VogelmilbeRundköpfiger ReismehlkäferSamenmotteSchaben allgemeinSchafzeckeSchermausSchimmelkäferSchmeißfliegeSchmetterlingsmückenSchwarzer GetreidenagerSchwarzer ReismehlkäferSchwarzgraue SklavenameiseSchwarzgraue WegameiseSchwarzkopfameiseSiamesischer FlachkäferSiebenschläferSilberfischchenSpanische WegschneckeSpeichermotteSpeisebohnenkäferSpinnenStallfliegeStaubläuseSächsische WespeTabakkäferTapetenmotteTeppichkäferTrauermückenTropische SpeichermotteTropischer SchimmelplattkäferTürkischer LeistenkopfplattkäferVierhornkäferWadenstecherWanderratteWaschbärWollkrautblütenkäferZitterspinneZweifarbige Wegameise

Staubläuse

Psocoptera

Staubläuse oder wissenschaftlich Psocoptera sind nur 1,2 bis 2,3 mm große, zarte und meist hell gefärbte Insekten mit z. T. recht langen und dünnen Antennen.
Staubläuse

Staubläuse kommen in rund einem Drittel aller deutschen Haushalte vor und finden sich häufig zwischen Büchern. Genauso wie Schaben machen auch Staubläuse eine sogenannte hemimetabole Entwicklung durch. Daher sehen sich Larven und ausgewachsene Tiere (Imagines) recht ähnlich. Manche Arten besitzen vollständig entwickelte Flügel, bei anderen Arten sind die Flügel dagegen reduziert oder fehlen sogar ganz. Staubläuse kann man häufig an Lebensmitteln auf Getreidebasis, alten Eierpappkartons oder hellen Tapeten ausmachen. Hier bewegen sich die Tiere typischerweise erst in eine Richtung, um dann nach einem kurzen Stopp in eine andere Richtung weiter zu laufen. Staubläuse benötigen einen Lebensraum mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit. Die Tiere sind in der Lage aktiv Wasserdampf aus der Luft zu absorbieren, wenn die relative Luftfeuchtigkeit hoch genug ist. Dieser Wert liegt je nach Art zwischen 60 und 85 %. Sowohl Ei- als auch Larvalentwicklung sind von Temperatur und Luftfeuchtigkeit abhängig. Für die Art Liposcells divinatorius ist eine Temperatur von 30°C sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 85 % hinsichtlich der Larvalentwicklung optimal. Unter diesen Bedingungen beträgt die Entwicklungsdauer lediglich neun Tage. Ein Weibchen legt im Lauf seines Lebens ca. 100 - 110 Eier. Diese werden in Gebäuden ganzjährig produziert, so dass hier mindestens sechs bis acht Generationen pro Jahr entstehen können. Die Lebensdauer von Staubläusen beträgt etwa 10-12 Wochen. Staubläuse ernähren sich hauptsächlich von Schimmelrasen, die sich an feuchten Wänden oder auf Lebensmitteln gebildet haben. Getreideprodukte bieten den Tieren meist recht gute Lebensbedingungen, während Hülsenfrüchte, Eipulver, Nudeln oder Trockenmilch kaum befallen werden. Staubläuse ernähren sich weniger direkt von Lebensmitteln, als vielmehr von Schimmelrasen, der sich aufgrund hoher Luftfeuchtigkeit auf dem Vorratsgut gebildet hat. Daher sind Staubläuse in erster Linie als Hygieneschädlinge anzusprechen. Die Tiere sind sehr genügsam und können sich z. B. sogar in eingeschweißtem Kräutertee stark vermehren. Befallene Lebensmittel sind für den menschlichen Verzehr ungeeignet und sollten vernichtet werden. Staubläuse kommen vor allem in feuchten Wohnungen, Neubauwohnungen, aber auch in Bibliotheken und in Kellerräumen, auf offen gelagertem organischem Material in Küchen oder Vorratskammern sowie in Zimmern mit Zimmerpflanzen vor. In frisch tapezierten oder feuchten Neubauwohnungen kommt es oft zur Massenvermehrung. Sie fressen dort den kaum sichtbaren Schimmelpilzrasen von der Tapete ab und hinterlassen einen feinen Papierstaub. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Staubläuse ebenso wie Hausstaubmilben Allergien auslösen können. Bei medizinischen Untersuchungen wurden bei einem Drittel der Allergie-Patienten Antikörper gegen Antigene von Staubläusen im Blut gefunden. Bei einem massiven Auftreten von Staubläusen können Kontaktinsektizide wie das von uns vertriebene Sprühmittel MC KPS 500 verwendet werden. Bei diesem gebrauchsfertigen Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung baut sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung rasch wieder ab, was das Produkt sehr anwenderfreundlich macht. Pyrethrum wird aus den Blüten verschiedener Chrysanthemen-Arten gewonnen und ist seit mehr als 2.000 Jahren als natürliches Insektenvernichtungsmittel im Einsatz. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Staubläuse und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod der Tiere. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Individuen bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält die Wirkstoffe Imiprothrin und Cyphenothrin. Beide Substanzen wirken auf das Nervensystem der Insekten. Weitere Kontaktinsektizide, die sich bei der Bekämpfung von Staubläuse sehr bewährt haben sind Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml, Contra Insect ® Ungezieferpuder, Ardap und Ungezieferspray Universal. Beim Einsatz der aufgeführten Präparate ist darauf zu achten, dass es zu keiner Kontamination von Lebensmitteln kommen darf. Um den Bekämpfungserfolg sicherzustellen empfiehlt es sich, die Behandlung mit Kontaktinsektiziden nach ein bis zwei Wochen zu wiederholen.

Eine direkte Bekämpfung von Staubläusen ist auch mit dem Präparat Killgerid Gold möglich. Der Wirkstoff - fossiles Plankton - beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Staubläuse und führt auf diese Weise zu einem Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das für Menschen und Haustiere ebenso völlig unbedenkliche Präparat Aeroxon Ungeziefer-Stopp. Der enthaltene Wirkstoff - Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure - zerstört die Kutikula (Körperoberfläche) der Staubläuse, was dazu führt, dass die Tiere austrocknen. Die beiden genannten pulverförmigen Substanzen Aeroxon Ungeziefer-Stopp und Killgerid Gold lassen sich am wirkungsvollsten mit dem Druckstäuber Centrobulb B ausbringen. Ebenfalls zu 100 % aus fossilem Plankton besteht das Präparat Fossil Shield Flüssig. Um einen Staublausbefall dauerhaft zu beseitigen, muss den Tieren die Nahrungsgrundlage entzogen werden. Dies kann je nach Situation bedeuten: Entrümpeln Entfernen von Nahrungsmitteln Verstärktes Lüften und Verringern der Luftfeuchtigkeit, so dass feuchte Tapeten abtrocknen können.