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Der dreieckige Kopf ist durch einen kurzen Hals vom Halsschild getrennt. Am Hinterrand ist der Halsschild wesentlich schmäler als die Flügeldecken, die den Hinterleib vollständig bedecken. Die Käfer sind dunkelbraun bis schwärzlich gefärbt. Lediglich das vordere Drittel der Flügeldecken, sowie der Halsschild erscheinen hellbraun bis rotbraun. Der Körper der Larven ist gelblichweiß, der mit einem Paar Punktaugen versehene Kopf erscheint etwas dunkler. Kurz vor der Verpuppung erreichen die Larven eine Länge von rund fünf Millimetern bei einer Breite von einem Millimeter.
Sowohl die Larven, als auch die erwachsenen Käfer ernähren sich von verschiedenen schimmligen, pflanzlichen Materialien. Häufig tritt die Art an verschimmelten pflanzlichen Vorräten wie Getreide, Leguminosen, Ölsaaten, Kakao oder Trockenfrüchten auf. Daneben finden sich die Tiere auch an Heu und Stroh besonders wenn dieses feucht geworden ist und sich Schimmelpilze entwickelt haben. Generell werden pflanzliche Vorräte, wie z. B. Getreide, nur bei ungünstigen Lagerbedingungen wie z. B. einer zu hohen Substratfeuchte besiedelt. In Getreide, das trocken gelagert wird und das mechanisch nicht beschädigt wurde, kann sich Anthicus floralis dagegen nicht entwickeln. Bei einem Auftreten der Art sind daher zunächst die Lagerbedingungen des Vorratsgutes zu verbessern. Um einem Befall mit Anthicus floralis vorzubeugen, müssen leere Lagerräume vor der Neueinlagerung von Getreide gründlich gesäubert werden. In Lebensmittelverarbeitenden Betrieben kann befallenes Lagergut mit Phosphorwasserstoff begast werden. Bei einer Begasung ist selbstverständlich darauf zu achten, dass die Gebäude für mehrere Tage gasdicht verschlossen werden müssen.
Tritt Anthicus floralis im Privathaushalt an Nahrungsmitteln auf, so sollten diese für mehrere Tage in der Tiefkühltruhe aufbewahrt werden um alle Entwicklungsstadien sicher abzutöten. Kommen die Tiere in feuchten Räumen z. B. an verschimmelten Tapeten vor, so können zur Bekämpfung verschiedene Kontaktinsektizide eingesetzt werden. Das Insektizid-Spray MC KPS 500 enthält als Wirkstoff rein pflanzlichen Pyrethrum-Extrakt. Pyrethrum wird aus Chrysanthemen-Blüten gewonnen und war schon in der Antike als natürliches Insektenvernichtungsmittel bekannt. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Käfer und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod. Das Produkt Ungezieferspray Universal von Frunol Delicia enthält neben Natur-Pyrethrum als weiteren Wirkstoff Chlorpyrifos. Chlorpyrifos gehört in die Gruppe der organischen Phosphorsäureester und schädigt u. a. das Nervensystem der Tiere. Durch die Hemmung des Enzyms Acetylcholinesterase kann der Botenstoff Acetylcholin nicht mehr abgebaut werden, was zu einer dauernden Stimulation der betroffenen Muskulatur führt. Als zusätzliche Komponente enthält das Präparat die Substanz Piperonylbutoxid. Es handelt sich hierbei um einen so genannten Synergisten, der die Wirkungsdauer des Pyrethrums verlängert. Eine direkte Bekämpfung von Anthicus floralis im Wohnbereich ist auch mit dem für Menschen und Haustiere völlig ungefährlichen Präparat Bambule Insektenspray der Fa. Aries möglich, das natürliche Öle wie Teebaumöl und Neemöl enthält. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält als Wirkstoffe das Carbamat Propoxur, sowie die synthetischen Pyrethroide Transfluthrin und Cyfluthrin. Alle 3 Substanzen wirken auf das Nervensystem der Schädlinge. Blattanex Ungezieferstaub von Bayer gehört zu den pulverförmigen Kontaktinsektiziden. Es zeichnet sich durch eine recht lange Wirkungsdauer aus und enthält den Wirkstoff Propoxur. Propoxur gehört in die Stoffklasse der Carbamate und schädigt das Nervensystem der Schadinsekten. Generell ist eine Kontamination von Lebensmitteln mit den eingesetzten Präparaten zu vermeiden.
Anthicus floralis lässt sich alternativ zu den genannten Kontaktinsektiziden auch mit dem Präparat Killgerid Gold von MC bekämpfen. Der Wirkstoff fossiles Plankton beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Käfer und führt auf diese Weise zu einem Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Nach dem gleichen Prinzip arbeitet das für Menschen und Haustiere ebenso völlig unbedenkliche Präparat Ungeziefer-Stopp von Aeroxon. Der enthaltene Wirkstoff Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure zerstört die Kutikula (Körperoberfläche) der Käfer. Dies führt dazu, dass die Tiere austrocknen. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in den Versteckplätzen der Tiere ausgebracht werden. Die beiden genannten pulverförmigen Substanzen Killgerid Gold von MC und Ungeziefer-Stopp von Aeroxon lassen sich am wirkungsvollsten mit dem Druckstäuber Centrobulb der Fa. Centro Company ausbringen.
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