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Er ist rostbraun gefärbt und wird bis zu drei mm lang. Die Weibchen legen ungefähr 100 Eier, aus denen sich im Laufe von zwei bis drei Monaten geschlechtsreife Tiere entwickeln. Die weißen Maden bzw. Larven verpuppen sich in einem ovalen, aus Nahrungsteilchen gesponnenen Kokon.
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Der Brotkäfer (Stegobium paniceum) ist der Allesfresser unter den Vorratsschädlingen. Die erwachsenen Käfer haben eine Lebenserwartung von ein bis zwei Monaten. Der Brotkäfer gilt deshalb als Allesfresser, weil er ein großes Spektrum pflanzlicher und tierischer Produkte befällt. Neben Backwaren verzehrt er auch Suppenwürfel, Schokolade, Tiernahrung oder Trockenfisch. Ab und zu knabbert er auch Salzteiggebäck an, und sogar Chiligewürz ist vor ihm nicht sicher. Den Schaden kann man an stecknadelkopfgroßen Löchern in den befallenen Produkten erkennen dabei handelt es sich um die Ausflugsöffnungen der frisch geschlüpften Käfer. Außerdem werden Verpackungsmaterialien wie Papier oder Pappe zerfressen. Da der Brotkäfer gut fliegt, ist der Ursprungsort eines Befalls oft nur schwer auszumachen. Er gelangt meistens durch offen stehende oder nicht fest schließende Fenster in das Haus. Der Brotkäfer ist als Hygieneschädling einzuschätzen befallene Lebensmittel sollten nicht mehr verzehrt werden.
Liegt ein Befall mit dem Brotkäfer vor, sollte zunächst unter Einsatz von Klebefallen geklärt werden, wie massiv der Schädling auftritt. Derartige Fallen enthalten einen giftfreien Sexuallockstoff, der nach Herstellerangaben mehrere Wochen lang wirksam ist. Wir haben zwei verschiedene Klebefallen im Angebot. Dabei handelt es sich um das wieder verwendbare AF Insekten-Monitor-System (Fa. MC), das für die Aufnahme von wasserbeständigen Klebeflächen mit integriertem Lockstoff (Standart AF Klebeflächen) geeignet ist, sowie um die nur einmal verwendbare Klebefalle Blanko (Fa. MC). Anschließend geht es darum, die Ursache des Befalls herauszufinden. Häufig handelt es sich bei dem Befallsherd um versteckt herumliegende Lebensmittel (mitunter auch Tiernahrung). Befallene Lebensmittel sollten sofort entfernt und vernichtet werden. Nahrungsmittel, die offensichtlich in Ordnung sind, sollten prophylaktisch für drei Tage in die Tiefkühltruhe gelegt werden. Gleichzeitig müssen Vorratsschränke mit dem Staubsauger gründlich gesäubert werden (besonders Ritzen und Fugen). Um einen Neubefall zu verhindern sollten neue Vorräte in verschließbaren Gefäßen (Gläser, Dosen) aufbewahrt und kühl und trocken gelagert werden. Eine direkte Bekämpfung ist mit dem für Menschen und Haustiere ungefährlichen Präparat Bambule Insektenspray der Fa. Aries möglich, das natürliche Öle wie Teebaumöl und Neemöl enthält.
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