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Vor allem in warmen Kellerräumen und ruhigen Ecken in der Wohnung ist diese zart anmutende Spinne, die bis 3 Jahre alt werden kann, häufig zu finden. Neben der Spinne fallen ihre teils großflächigen Netze auf vor allem, wenn sie verlassen und nach einiger Zeit verstaubt sind. Oft leben mehrere Spinnen dicht beieinander, die Netze sind nicht voneinander abgegrenzt. Untereinander verhalten sie sich friedlich. Sie sind aber durchaus in der Lage auch wesentlich größere Spinnen, die anderen Arten angehören, zu überwältigen. Der Name der Zitterspinne geht auf ein interessantes Verhalten zurück. Wird die Spinne in ihrem Netz gestört oder berührt, schwingt sie heftig hin und her sie zittert. Dadurch verschwinden die Umrisse der Spinne und ein potenzieller Räuber lässt von der Beute ab. Der Körper der Zitterspinne ist mit sieben bis zehn Millimetern eher klein, grauweiß und erscheint an einigen Stellen durchsichtig. Vorder- und Hinterkörper sind mit einer bräunlichen Zeichnung versehen. Der Hinterleib hat eine zylindrische Form. Die charakteristischen Beine dagegen können bis zu fünf Zentimetern lang werden. Trotz der imponierenden Beinspannweite sind Zitterspinnen für den Menschen völlig ungefährlich. Weibliche Zitterspinnen verpacken rund 20 Eier in einen hauchdünnen Seidenkokon und tragen diesen in ihren Fängen mit sich herum. Wenn die Jungspinnen schlüpfen, verbleiben sie noch einige Zeit im Kokon. Später weben sie ihr eigenes kleines Fangnetz und sind auf sich selbst gestellt. Die Netze der Zitterspinnen bestehen aus zahllosen, kreuz und quer gewebten Fäden, die eine Netzdecke bilden. Diese wird durch zahlreiche Haltefäden aufgespannt. In diesem Netz sitzt die Spinne mit dem Bauch nach oben. Anders als zum Beispiel bei der Kreuzspinne weisen die Fangfäden keine Leimtropfen auf.
Spinnen spielen im Ökosystem eine sehr wichtige Rolle. Auch die Große Zitterspinne macht sich in unseren Wohnungen dadurch nützlich, dass sie Fliegen, Mücken und andere lästige Insekten fängt. Für Menschen, die unter einer Spinnenphobie leiden und die Tiere nicht in der Wohnung tolerieren können, gibt es die Möglichkeit Spinnen mit dem von uns vertriebenen Produkt AdeSectin von MC zu bekämpfen. Es handelt sich hierbei um ein Kontakt- und Fraßgift in konzentrierter Form, das zur Anwendung mit Wasser verdünnt wird. Es enthält den Wirkstoff Deltamethrin (ein Pyrethroid), das bei der Spinne zunächst eine starke Erregung und später Lähmung und Tod hervorruft. Sowohl das Naturprodukt Pyrethrum, als auch die davon abgeleiteten synthetischen Pyrethroide verfügen über einen gemeinsamen Wirkmechanismus: sie blockieren die spannungsabhängigen Natriumkanäle in den Nervenmembranen. Das Präparat kann besonders effektiv mit dem Spezial-Drucksprüher, ölfest der Fa. Gloria ausgebracht werden. Das Gerät funktioniert mit Druckluft, der Sprühstrahl lässt sich dreidimensional verstellen.
Generell ist eine Kontamination von Lebensmitteln mit den verwendeten Kontaktinsektiziden zu vermeiden.
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