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Wie der Name schon andeutet, weist die Glänzendschwarze Holzameise (Lasius fuliginosus) eine gleichmäßig schwarze, glänzende Färbung auf. Sowohl in Hohlräumen in der Stammbasis, als auch im Wurzelwerk legen die Arbeiterinnen aus einer Mischung von zerkautem Holz und Honigtau umfangreiche Kartonnester an. Auf diesem Substrat siedelt dann der Pilz Cladosporium myrmecophilum, der dem Gebilde mit Hilfe seiner Hyphen zusätzliche Festigkeit verleiht. Im Haus siedeln die Tiere in gemauerten Hohlräumen oder zwischen Gebälk. Die Kolonien enthalten häufig mehrere Königinnen und bestehen oft aus zahlreichen, miteinander in Verbindung stehenden Teilnestern. Eine einzige Kolonie kann bis zu 2 Millionen Arbeiterinnen umfassen. Die Tiere ernähren sich vorwiegend von Honigtau, zeitweilig werden aber auch Insekten und andere Gliedertiere erbeutet. Die Geschlechtstiere schwärmen in der Zeit von Juni bis September nachmittags bis in die ersten Nachtstunden.
Bei einem Befall mit der Glänzendschwarzen Holzameise besteht dringender Handlungsbedarf, da speziell die sehr großen Völker dieser Art schwerwiegende Schäden an der Bausubstanz verursachen können. Angaben zu möglichen Bekämpfungsmaßnahmen können in der Rubrik „Holzzerstörende Ameisenarten“ nachgelesen werden.
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