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Der Maiskäfer ist nah mit dem Kornkäfer verwandt und gehört wie diese Art in die Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Charakteristisch für diese Käferfamilie ist der rüsselförmig verlängerte Kopf, an dessen Vorderende die Mundwerkzeuge liegen. Es handelt sich beim Maiskäfer um einen sehr wichtigen Vorratsschädling, der in tropischen und subtropischen Regionen das Getreide bereits auf dem Feld befällt. Nach Mitteleuropa wird die Art häufig mit Importware eingeschleppt. Erst der erwachsene Käfer verlässt das Maiskorn um sich fortzupflanzen. Bedingt durch die kurze Entwicklungszeit kann sich unter geeigneten Bedingungen sehr rasch eine hohe Befallsdichte aufbauen, was zu massiven Schäden am Lagergut führt. Die befallenen Maiskörner werden sekundär durch Pilze infiziert und obendrein von Milben besiedelt. Derartig geschädigter Mais kann weder zu Nahrungsmitteln, noch zu Tierfutter verarbeitet werden.
Von Maiskäfern befallene Lebensmittel dürfen nicht mehr verzehrt werden und sollten umgehend und gründlich entsorgt werden. Normalerweise gelingt es alle Entwicklungsstadien des Maiskäfers abzutöten, indem befallene Lebensmittel für mehrere Tage im Tiefkühlfach aufbewahrt werden. Sollte darüber hinaus eine direkte Bekämpfung der Käfer notwendig werden, so können verschiedene Kontaktinsektizide oder auch giftfreie Präparate wie Diatomeenerde eingesetzt werden. Eine direkte Bekämpfung der Käfer ist beispielsweise mit dem Präparat Killgerid Gold von MC möglich. Der Wirkstoff fossiles Plankton beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Käfer und führt auf diese Weise zu einem Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das für Menschen und Haustiere ebenso völlig unbedenkliche Präparat Ungeziefer-Stopp von Aeroxon. Der enthaltene Wirkstoff Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure zerstört die Kutikula (Körperoberfläche) der Maiskäfer, was dazu führt, dass die Tiere austrocknen. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in den Versteckplätzen der Tiere ausgebracht werden. Die beiden genannten pulverförmigen Substanzen Killgerid Gold von MC und Ungeziefer-Stopp von Aeroxon lassen sich am wirkungsvollsten mit dem Druckstäuber Centrobulb der Fa. Centro Company ausbringen.
Eine Bekämpfung des Maiskäfers im Wohnbereich ist auch mit dem für Menschen und Haustiere ungefährlichen Präparat Bambule Insektenspray der Fa. Aries möglich, das natürliche Öle wie Teebaumöl und Neemöl enthält. Sehr gut geeignet ist auch das Produkt MC KPS 500. Bei diesem gebrauchsfertigen Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung baut sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung rasch wieder ab. Pyrethrum wird aus den Blüten von Chrysanthemen-Arten gewonnen und war schon vor mehr als 2.000 Jahren als natürliches Insektenvernichtungsmittel bekannt. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Maiskäfer und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Individuen bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält als Wirkstoffe das Carbamat Propoxur, sowie die synthetischen Pyrethroide Transfluthrin und Cyfluthrin. Alle 3 Substanzen wirken auf das Nervensystem der Maiskäfer.
Eine Kontamination von Lebensmitteln mit den verwendeten Präparaten ist generell zu vermeiden.
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