Amerikanischer Reismehlkäfer
Amerikanische Schabe
Anthicus floralis
Australischer Diebkäfer
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Braune Wegameise
Brotkäfer
Buckelfliege
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Dunkler Pelzkäfer
Erdnussplattkäfer
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Getreideplattkäfer
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Getreideschimmelkäfer

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Großer Reismehlkäfer
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Hausspinne
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Holzbock
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Mehlmotte
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Nordamerik. Splintholzkäfer
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Schwarzer Reismehlkäfer
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Stubenfliege
Tabakkäfer
Teppichkäfer
Trogoderma angustum
Vierhornkäfer
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Wollkrautblütenkäfer
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Nordamerikanischer Splintholzkäfer

Lyctus planicollis

Kornkäfer
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Erdnussplattkäfer
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Gelbbrauner Diebkäfer

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Rotbrauner Reismehlkäfer
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Dunkler Pelzkäfer
Wollkrautblütenkäfer
Mehlkäfer
Parkettkäfer
Koprakäfer
Gestreifter Speckkäfer
Anthicus floralis
Schimmelkäfer
Glänzendschwarzer- Getreideschimmelkäfer

Der Nordamerikanische Splintholzkäfer (Lyctus planicollis) ist ein weit verbreiteter Materialschädling. Die Tiere richten große Schäden an, da sich die Larven im Holz verschiedener Laubhölzer, sowie in Bambus entwickeln.

Die Käfer erreichen eine Körperlänge von 2,5 bis 5,5 mm. Die Tiere haben einen lang gestreckten, zylindrischen und leicht abgeflachten Körper. Kleinere Exemplare sind hellbraun, größere dagegen eher schwarzbraun gefärbt. Der Kopf ist deutlich sichtbar und nicht unter dem Halsschild verborgen. Die beiden Endglieder der 11-gliedrigen Antenne sind vergrößert und bilden eine deutlich abgesetzte Fühlerkeule. Auf den Flügeldecken befinden sich längs verlaufende Linien, die aus zahlreichen feinen Punkten bestehen. Der Körper ist spärlich mit kurzen, bräunlichen Haaren bedeckt. Die gelblich-weiße Larve erreicht eine Länge von 7,5 mm und erinnert mit ihrem gekrümmten Körper an ein C. Die weitgehend durchsichtigen Eier sind ca. 1 mm lang.

Der Entwicklungszyklus dauert i. d. R. ein Jahr. Die Art überwintert als Larve, so dass die Käfer typischerweise im Frühsommer erscheinen. Die Paarung erfolgt sehr bald nach dem Schlupf. Begattete Weibchen legen über einen Zeitraum von einer Woche zwischen 15 und 50 Eier in Poren und Ritzen von unbehandeltem Holz ab. Die Larven schlüpfen nach ein bis drei Wochen. Direkt nach dem Schlupf beginnen die Larven zu fressen und bohren sich tiefer in das Holz ein. Die Fraßgänge sind komplett mit den Ausscheidungen der Larven, dem sog. „Fraßmehl“, angefüllt. Das Innere des befallenen Holzes wird von zahlreichen Fraßgängen durchzogen. Genauso wie bei einem Termitenbefall bleibt letztlich nur eine dünne, papierartige Außenschicht zurück. Zur Entwicklung benötigen die Larven Holz mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 6 bis 30 %. Der Stärkegehalt muss mindestens 3 % betragen. Die Larven ernähren sich ausschließlich von der im Holz gelagerten Stärke. Da sie nicht in der Lage sind bestimmte Enzyme, die sog. Cellulasen zu produzieren, können sie Cellulose und Lignin nicht verwerten. Kurz vor der Verpuppung legt die Larve nahe der Holzoberfläche eine Puppenwiege an. Das Puppenstadium kann bis zu einem Monat dauern. Der frisch geschlüpfte Käfer frisst sich durch das Holz nach außen und hinterlässt dabei ein rundes Loch. Die Käfer sind nachtaktiv und werden von künstlichen Lichtquellen angelockt. Auf diesem Weg gelangen sie regelmäßig ins Haus. Tagsüber verbergen sie sich in Ritzen oder Spalten.

Der Nordamerikanische Splintholzkäfer bevorzugt relativ frisches Holz. Nur selten wird Holz befallen, das älter als 5 Jahre ist. Regelmäßig findet man die Tiere in Holzfußböden, Bauholz, Sperrholz, Holzkisten, Möbeln, Holzgriffen von Werkzeugen, Holzleitern, Bilderrahmen, Körben und zahlreichen anderen Holzgegenständen. Die Verbreitung erfolgt mit befallener Ware. Ein Befall wird meist erst dann bemerkt, wenn die erwachsenen Tiere das Holz verlassen und dabei die arttypischen, runden Fluglöcher von 0,8 bis 1,5 mm Durchmesser im Holz hinterlassen. Aus diesen Öffnungen rieselt dann feines Fraßmehl heraus, das sich unter den Löchern in kleinen Häufchen sammelt. Holz das lackiert, versiegelt, gestrichen oder gewachst wurde, wird i. d. R. nicht befallen.

Bei einem Befall mit dem Nordamerikanischen Splintholzkäfer ist grundsätzlich eine Fachfirma zu Rate zu ziehen, die zuerst das Befallsausmaß ermittelt und anschließend die geeigneten Bekämpfungsmaßnahmen durchführen kann. Käferlarven, die sich im Dachgebälk eingenistet haben, können entweder durch eine Heißluftbehandlung oder mit Hilfe von Kontaktinsektiziden bzw. durch eine Begasung abgetötet werden. Bei einer Heißluft-Behandlung wird das Holz von warmer Luft mit einer Temperatur von 105 bis 120°C umspült. Um den Bekämpfungserfolg sicher zu stellen muss im Holzkern für mindestens 1 Stunde eine Temperatur von 55°C erreicht werden. Kontaktinsektizide wie z. B. Flüssigborpräparate oder Chlorpyrifos werden im Sprühverfahren oder Bohrlochtränkverfahren appliziert. Zur Begasung kann beispielsweise Sulfuryldifluorid eingesetzt werden. Kleinere befallene Holzgegenstände können auch für mehrere Tage bei tiefen Temperaturen gelagert werden, um die darin lebenden Entwicklungsstadien des Nordamerikanischen Splintholzkäfers abzutöten. Um einen sicheren Erfolg dieser Methode zu gewährleisten, sollte befallenes Holz für mindestens eine Woche bei -20°C gelagert werden.

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