Amerikanischer Reismehlkäfer
Amerikanische Schabe
Anthicus floralis
Australischer Diebkäfer
Backobstmilbe
Bettwanze
Braunbandschabe
Braune Wegameise
Brotkäfer
Buckelfliege
Deutsche Schabe
Deutsche Wespe
Dornspeckkäfer
Dörrobstmotte
Dungmücken
Dunkler Pelzkäfer
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Fliegen
Flöhe
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Gefleckter Pelzkäfer
Gelbbrauner Diebkäfer
Gemeine Wespe
Gemeiner Speckkäfer
Gestreifter Speckkäfer
Getreidekapuziner
Getreideplattkäfer
Gewöhnlicher Nagekäfer
Glänzendschwarzer
Getreideschimmelkäfer

Glänzendschw. Holzameise
Goldfliege
Graue Feldwanze
Große Zitterspinne
Großer Kornbohrer
Großer Reismehlkäfer
Hausbock
Hausmarder
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Hausratte
Haussperling
Hausspinne
Haustaube
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Holzbock
Holzzerstörende Ameisen
Hornisse
Käsemilbe
Kellerassel
Kleiderlaus
Kleidermotte
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Koprakäfer
Kornkäfer
Kräuterdieb
Kugelkäfer
Maiskäfer
Mauerassel
Maulwurf
Mehlkäfer
Mehlmilbe
Mehlmotte
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Schwarzer Reismehlkäfer
Schwarzgraue Wegameise
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Silberfischchen
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Stubenfliege
Tabakkäfer
Teppichkäfer
Trogoderma angustum
Vierhornkäfer
Wanderratte
Waschbär
Wollkrautblütenkäfer
Zweifarbige Wegameise

Orientalische Schabe

Blatta orientalis (Linnaeus, 1758)
Schaben
Amerikanische Schabe
Deutsche Schabe
Braunbandschabe

Die Orientalische Schabe, ist einfarbig dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Die Weibchen können eine Größe von 22 bis 30 mm erreichen, während die Männchen mit 21 bis 25 mm etwas kleiner bleiben.

Die Geschlechter sind auch an der unterschiedlichen Flügelform gut zu unterscheiden. Während die Weibchen nur noch winzige Flügelreste besitzen, bedecken die Flügel der Männchen immerhin 2 Drittel des Hinterleibs. Dennoch sind beide Geschlechter nicht in der Lage zu fliegen. Die von den weiblichen Schaben gebildete Eikapsel (Oothek) hat eine Größe von 10,5 mm und ist erst rotbraun, später fast schwarz gefärbt. Unter mitteleuropäischen Verhältnissen hält sich Blatta orientalis besonders gern in feuchtwarmen Räumen mit mindestens 60 % relativer Luftfeuchtigkeit auf. Hierzu zählen Großküchen, Bäckereien, Kantinen, Schwimmbäder, Wohnheime, Krankenhäuser, Gewächshäuser und öffentliche Toiletten. Aber auch in Privathaushalten ist die Orientalische Schabe häufig. Da die Orientalische Schabe im Vergleich zur Deutschen Schabe schlechter klettert, liegen ihre Verstecke meist im Bodenbereich in schadhaftem Mauerwerk, hinter Wandverkleidungen, Türzargen, Scheuerleisten, in Leitungsschächten oder Abwasserleitungen. Obwohl die Vorzugstemperatur der Art bei 20-29°C liegt, ist eine Vermehrung selbst bei 15°C noch möglich.

Unter gleich bleibend optimalen Umweltbedingungen kann sich die Orientalische Schabe das ganze Jahr über fortpflanzen. Die Eikapseln enthalten i. d. R. 16 Eier und werden von den Weibchen zunächst noch bis zu 5 Tage umher getragen, bevor sie an einem warmen und geschützten Platz abgelegt werden. Nach 42 bis 81 Tagen schlüpfen die Jungtiere. Die Larven häuten sich bis zur Geschlechtsreife siebenmal. Die gesamte Entwicklungsdauer bis zur voll entwickelten Schabe hängt sowohl vom Geschlecht, als auch von der Umgebungstemperatur ab. Bei 30°C können Männchen die Entwicklung nach 4 bis 6 Monaten abgeschlossen haben, während Weibchen unter diesen Umständen 9 bis 10 Monate benötigen. Bei Zimmertemperatur schwankt die Entwicklungsdauer zwischen 10 und 18 Monaten. Die Imagines leben durchschnittlich 5 bis 6 Monate. In geheizten Räumen ist pro Jahr nur maximal eine Generation möglich. Im Laufe seines Lebens kann ein Weibchen 70 bis 190 Eier produzieren. Informationen zum Schadpotenzial der Orientalischen Schabe, sowie zu Bekämpfungsmöglichkeiten finden Sie unter der Rubrik Schaben.

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