|
Aufgrund ihrer geringen Größe sind Schmetterlingsmücken in der Lage auch durch kleinste Löcher zu schlüpfen. Die Larven entwickeln sich in dem gallertartigen Film aus organischem Material, der sich u. a. in den Siphons von Waschbecken und in Abwasserrohren bildet.
Vor allem bei einem Massenauftreten stellen Schmetterlingsmücken ein Hygieneproblem dar. Die Fliegen selbst lassen sich mit Kontaktinsektiziden (z. B. Pyrethroiden) bekämpfen. Zur dauerhaften Problemlösung müssen allerdings die Brutplätze gefunden und beseitigt werden. Der gallertartige Film in Abwasserleitungen, der den Larven i. d. R. als Nahrungssubstrat dient, kann zum einen mechanisch mit Hilfe einer Bürste, oder aber mit speziellen Reinigungsmitteln entfernt werden.
Zur Bekämpfung von Larven, die sich in Abwasserrohren entwickeln, können auch flüssige Kontaktinsektizide wie das von uns angebotene Empore RTU (Fa. Neudorff) eingesetzt werden. Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Kontaktinsektizid mit Langzeitwirkung. Der enthaltene Wirkstoff Chlorpyrifos (0,4%) gehört in die Gruppe der organischen Phosphorsäureester und schädigt das Nervensystem der Insektenlarven. Durch die Hemmung des Enzyms Acetylcholinesterase kann der Neurotransmitter Acetylcholin nicht mehr abgebaut werden, was bei den Larven der Schmetterlingsmücken zu einer dauernden Erregung der betroffenen Muskulatur und letztlich zum Tod führt. Zur Bekämpfung der nur wenige Millimeter großen Schmetterlingsmücken empfiehlt sich der Einsatz von flüchtigen Kontaktinsektiziden. Der von uns angebotene Blattanex Fliegenstrip enthält den Wirkstoff Dichlorvos, der nach Öffnen des Beutels gleichmäßig an die Raumluft abgegeben wird. Nach Angaben des Herstellers werden Räume nach diesem Prinzip über Monate hinweg von Mücken, Fliegen, Wespen, Motten und anderen fliegenden Insekten befreit. Dichlorvos aus der Gruppe der Organochlorpestizide ist ein bereits 1951 eingeführtes Insektizid und wirkt als Kontakt- und Fraßgift. Der Wirkstoff hemmt in den Nervenzellen der Schmetterlingsmücken bestimmte Enzyme, die Cholinesterasen. Hierdurch kommt es zu einem Anstieg des Botenstoffs Acetylcholin, was bei den betroffenen Tieren zu Lähmungserscheinungen und letztlich zum Tod führt. Schmetterlingsmücken können auch mit Hilfe von Insektizidsprays bekämpft werden, die auf die Rastplätze der Tiere gesprüht werden. Völlig ungefährlich für Menschen und Haustiere ist beispielsweise das von uns vertriebene Bambule Insektenspray der Fa. Aries, das natürliche Öle wie Teebaumöl und Neemöl enthält. Das Insektizid-Spray MC KPS 500 enthält als Wirkstoff rein pflanzlichen Pyrethrum-Extrakt. Pyrethrum wird aus Chrysanthemen-Blüten gewonnen und wurde schon in der Antike als natürliches Insektenvernichtungsmittel verwendet. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Schmetterlingsmücken und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod. Das Produkt Ungezieferspray Universal von Frunol Delicia enthält neben Natur-Pyrethrum als weiteren Wirkstoff Chlorpyrifos. Chlorpyrifos gehört in die Gruppe der organischen Phosphorsäureester und schädigt u. a. das Nervensystem der Insekten. Durch die Hemmung des Enzyms Acetylcholinesterase kann der Neurotransmitter Acetylcholin nicht mehr abgebaut werden, was zu einer dauernden Stimulation der betroffenen Muskulatur führt. Als zusätzliche Komponente enthält das Präparat die Substanz Piperonylbutoxid. Es handelt sich hierbei um einen so genannten Synergisten, der die Wirkungsdauer des Pyrethrums verlängert. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält als Wirkstoffe das Carbamat Propoxur, sowie die synthetischen Pyrethroide Transfluthrin und Cyfluthrin. Alle 3 Substanzen wirken auf das Nervensystem der Schmetterlingsmücken. Generell ist eine Kontamination von Lebensmitteln mit den eingesetzten Präparaten zu vermeiden.
|