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Charakteristisch für die Art ist eine halsartige Einschnürung im hinteren Bereich des Halsschildes. Kopf und Halsschild weisen ein dichtes Punktmuster auf. Auf den Flügeldecken befinden sich mehrere, parallel verlaufende Punktreihen. Die spärlich behaarten, weißlichen Larven erreichen vor der Verpuppung maximal eine Länge von 19 mm.
Der Schwarze Getreidenager benötigt für seine Entwicklung einen Temperaturbereich zwischen 20 und 35°C und ist auf eine relativ hohe Luft- und Substratfeuchte angewiesen. Die Art tritt hauptsächlich in Mühlen und Bäckereien als Schädling an Getreide, Mehl, Getreideprodukten, Backwaren, Sämereien und Erdnüssen auf. Unter mitteleuropäischen Klimabedingungen beträgt die Entwicklungsdauer des Schwarzen Getreidenagers ungefähr ein Jahr. Der Schwarze Getreidenager gilt vor allem als Vorrats- und Hygieneschädling, da Mehl und andere Vorratsgüter durch Kot und leere Larvenhüllen verunreinigt werden. Befallene Lebensmittel sind für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet und sollten schnell und gründlich entsorgt werden. Die Art kann darüber hinaus auch als Materialschädling in Erscheinung treten, wenn sich die Larven zur Verpuppung in Holz und andere, nicht zu feste Materialien einbohren. Mit verunreinigter Nahrung werden die Tiere auch in Privathaushalte eingeschleppt. Da die Art eine vergleichsweise lange Entwicklungszeit hat, kommt es nur selten zu Massenvermehrungen.
In Lebensmittelverarbeitenden Betrieben kann befallenes Getreide mit Phosphorwasserstoff oder den inerten Gasen Kohlendioxid oder Stickstoff behandelt werden. Um einem Befall mit dem Schwarzen Getreidenager in Mühlen oder Futtermittelbetrieben vorzubeugen, empfiehlt sich eine gründliche Reinigung von Transportsystemen und die Beseitigung von Mehl oder anderen Nahrungsresten auch hinter Maschinenverkleidungen und unter Förderbändern. Bei einem Auftreten im Privathaushalt sind befallene Lebensmittel schnell und gründlich zu entsorgen. Um alle Entwicklungsstadien sicher abzutöten, sollten befallene Nahrungsmittel für mehrere Tage in der Tiefkühltruhe aufbewahrt werden. Eine direkte Bekämpfung der Käfer im Wohnbereich ist z. B. mit dem für Menschen und Haustiere völlig ungefährlichen Präparat Bambule Insektenspray der Fa. Aries möglich, das natürliche Öle wie Teebaumöl und Neemöl enthält. Das Insektizid-Spray MC KPS 500 enthält als Wirkstoff rein pflanzlichen Pyrethrum-Extrakt. Pyrethrum wird aus Chrysanthemen-Blüten gewonnen und war schon den Römern als natürliches Insektenvernichtungsmittel bekannt. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Schwarzen Getreidenager und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält als Wirkstoffe das Carbamat Propoxur, sowie die synthetischen Pyrethroide Transfluthrin und Cyfluthrin. Alle 3 Substanzen wirken auf das Nervensystem der Schwarzen Getreidenager. Generell ist eine Kontamination von Lebensmitteln mit den verwendeten Präparaten zu vermeiden.
Schwarze Getreidenager lassen sich alternativ zu den genannten Kontaktinsektiziden auch mit dem Präparat Killgerid Gold von MC bekämpfen. Der Wirkstoff fossiles Plankton beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Käfer und führt auf diese Weise zu einem Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Nach dem gleichen Prinzip arbeitet das ebenso völlig unbedenkliche Präparat Ungeziefer-Stopp von Aeroxon. Der enthaltene Wirkstoff Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure zerstört die Kutikula (Körperoberfläche) der Schwarzen Getreidenager, was dazu führt, dass die Tiere austrocknen. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in den Versteckplätzen der Tiere ausgebracht werden. Die beiden genannten pulverförmigen Substanzen Killgerid Gold von MC und Ungeziefer-Stopp von Aeroxon lassen sich am wirkungsvollsten mit dem Druckstäuber Centrobulb der Fa. Centro Company ausbringen.
Stets ist darauf zu achten, dass Lebensmittel nicht mit den eingesetzten Präparaten in Kontakt kommen dürfen
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