Amerikanischer Reismehlkäfer
Amerikanische Schabe
Anthicus floralis
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Bettwanze
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Braune Wegameise
Brotkäfer
Buckelfliege
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Deutsche Wespe
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Gefleckter Pelzkäfer
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Getreideplattkäfer
Gewöhnlicher Nagekäfer
Glänzendschwarzer
Getreideschimmelkäfer

Glänzendschw. Holzameise
Goldfliege
Graue Feldwanze
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Großer Reismehlkäfer
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Hausratte
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Holzbock
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Hornisse
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Kleidermotte
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Koprakäfer
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Maiskäfer
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Mehlkäfer
Mehlmilbe
Mehlmotte
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Stubenfliege
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Trogoderma angustum
Vierhornkäfer
Wanderratte
Waschbär
Wollkrautblütenkäfer
Zweifarbige Wegameise

Silberfischchen

Artname Lepisma saccharina

Die Tiere sind 7 bis 12 mm lang und haben lange, gegliederte Geißelantennen. Der Brustabschnitt ist deutlich verbreitert, während sich der Hinterleib nach hinten zu immer weiter verjüngt. Am Körperende fallen drei lange, borstenartige Fortsätze auf.

Silberfischchen gehören zu den sogenannten Urinsekten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Insekten besitzen Silberfischchen und verwandte Arten keine Flügel. Es handelt sich hierbei um die beiden seitlichen Cerci und das sog. Terminalfilum. Der deutsche Trivialname kommt daher, dass der ganze Körper mit Schuppen bedeckt ist, was den Tieren durch Lichtreflexion ein Silberglänzendes Aussehen verleiht. Das nachtaktive Silberfischchen kommt in Mitteleuropa ausschließlich in Wohnungen vor, da es auf ein feuchtwarmes Klima angewiesen ist. Die Tiere können sich 20 bis 40 mal häuten und ein Alter von 2 bis 5 Jahren erreichen. Optimal für ihre Entwicklung sind Temperaturen von 25 bis 30°C, sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 %. Silberfischchen kommen v. a. in feuchten Wohnungen an dunklen, warmen Orten vor. Im Freien werden auch Vogelnester besiedelt. Als Nahrung dienen stärke- und zuckerhaltige Materialien. Die Tiere sind auch in der Lage cellulosehaltige Materialien zu verdauen. Das Silberfischchen gilt als Material- und Hygieneschädling. Die Tiere verursachen an dickeren Gegenständen wie z. B. Bucheinbänden Schabefraß. An Tapeten, Papier oder Pappe kann dagegen Lochfraß auftreten. Darüber hinaus fressen sie an stärke- oder zuckerhaltigen Stoffen wie Mehl, Grieß oder Haferflocken und können auf diese Weise Lebensmittel mit humanpathogenen Keimen verunreinigen. Das nah verwandte Ofenfischchen (Thermobia domestica) ist nicht so weit verbreitet wie das Silberfischchen und kommt hauptsächlich in Bäckereien vor.

Treten Silberfischchen in der Wohnung auf, sollte man zunächst mit Hilfe von Klebefallen dass Ausmaß des Befalls ermitteln. Derartige Fallen wie die Klebefalle Blanko (Fa. MC) enthalten einen giftfreien Sexuallockstoff, der nach Herstellerangaben bis zu vier Wochen wirksam ist. Nach demselben Prinzip arbeitet auch das wieder verwendbare AF Insekten-Monitor-System von MC, das für die Aufnahme von wasserbeständigen Klebeflächen mit integriertem Lockstoff (Standart AF Klebeflächen) geeignet ist. Zur eigentlichen Bekämpfung eignen sich Kontaktinsektizide, die vor allem in den Schlupfwinkeln der Silberfischchen ausgebracht werden sollten. Das von uns vertriebene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer zeichnet sich durch eine schnelle Anfangswirkung, einen guten Austreibungseffekt, sowie eine lange Wirkungsdauer aus. Es enthält die Wirkstoffe Propoxur (1%), Transfluthrin (0,04%) und Cyfluthrin (0,025%), die alle das Nervensystem der Insekten schädigen. Auch bei Empore RTU von Neudorff handelt es sich um ein Kontaktinsektizid mit Langzeitwirkung. Der hier enthaltene Wirkstoff Chlorpyrifos (0,4%) gehört in die Gruppe der organischen Phosphorsäureester und schädigt ebenfalls das Nervensystem. Durch die Hemmung des Enzyms Acetylcholinesterase kann der Neurotransmitter Acetylcholin nicht mehr abgebaut werden, was zu einer dauernden Erregung der betroffenen Muskulatur und letztlich zum Tod führt. Das Ungezieferspray Universal von Frunol Delicia enthält neben Chlorpyrifos als weiteren Wirkstoff Natur-Pyrethrum. Pyrethrum wird aus den Blüten von Chrysanthemen-Arten gewonnen und ist seit alters her als natürliches Ungeziefervernichtungsmittel bekannt. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Silberfischchen und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod der Schadinsekten. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Tiere bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Als zusätzliche Komponente enthält das Präparat die Substanz Piperonylbutoxid. Es handelt sich hierbei um einen so genannten Synergisten, der die Wirkungsdauer des Pyrethrums verlängert. MC KPS 500 (Fa. MC) ist ein gebrauchsfertiges Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung, bei dem sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung zügig wieder abbaut.

Sehr effektiv lassen sich Silberfischchen auch mit staubförmigen Kontaktgiften bekämpfen. Der besondere Vorteil dieser Präparate ist, dass sie auch in den Schlupfwinkeln der Tiere ausgebracht werden können. Das von uns vertriebene Präparat Blattanex Ungezieferstaub von Bayer zeichnet sich durch eine recht lange Wirkungsdauer aus und enthält den Wirkstoff Propoxur. Propoxur gehört in die Stoffklasse der Carbamate und schädigt das Nervensystem der Schädlinge.

Silberfischchen können auch mit dem für Menschen und Haustiere völlig ungefährlichen Präparat Killgerid Gold (Fa. MC) bekämpft werden. Der enthaltene Wirkstoff – fossiles Plankton – beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Tiere und verursacht auf diese Weise das Austrocknen der Insekten. Um seine Wirkung entfalten zu können, muss das Pulver in den Verstecken ausgebracht werden, in die sich die Silberfischchen tagsüber zurückziehen. Nach dem gleichen Prinzip arbeitet das für Menschen und Haustiere ebenso völlig unbedenkliche Präparat Ungeziefer-Stopp von Aeroxon. Der enthaltene Wirkstoff – Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure – zerstört die Kutikula (Körperoberfläche) der Ameisen, was dazu führt, dass die Tiere austrocknen. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in den Versteckplätzen der Ameisen ausgebracht werden. Die pulverförmigen Substanzen lassen sich am besten mit dem Druckstäuber Centrobulb der Fa. Centro Company verteilen.

Eine gute Ergänzung zu Klebefallen und Kontaktinsektiziden stellt der Einsatz von speziellen Köderdosen wie der Blattanex Ungezieferköderdose von Bayer, der Silberfischchen-Köderdose von Aeroxon, der Delicia Ungezieferköderdose von Frunol Delicia oder der Silberfischchen Köderdose von Detia dar. Diese Köderdosen enthalten neben einer für Silberfischchen attraktiven Ködersubstanz alle den Wirkstoff Chlorpyrifos. Chlorpyrifos gehört in die Gruppe der organischen Phosphorsäureester und schädigt das Nervensystem. Durch die Hemmung des Enzyms Acetylcholinesterase kann der Botenstoff Acetylcholin nicht mehr abgebaut werden, was zu einer dauernden Erregung der betroffenen Muskulatur und letztlich zum Tod der Silberfischchen führt. Alle genannten Produkte können auch gegen Kellerasseln eingesetzt werden.

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